Presseerklärung

Am 23.11.2011 haben einige Bundestags-, Landtags- und Parteimitglieder der Partei...

Am 23.11.2011 haben einige Bundestags-, Landtags- und Parteimitglieder der Partei „Die Linke" eine Presseerklärung mit dem Titel „Graue Eminenz der AKP Fethullah Gülen ruft zur Vernichtung der KurdInnen auf" veröffentlicht, die mit falschen und verdrehten Inhalten gefüllt war.

Da das Forum für interkulturellen Dialog (FID e.V.) namentlich in dieser Presseerklärung genannt wird und da Herr Fethullah Gülen der Ehrenvorsitzender des FID e.V. ist, fühlen wir uns verpflichtet, die Öffentlichkeit aufzuklären und Stellung zu diesen Denunziationen zu beziehen.

Die Presseerklärung einiger Mitglieder der Partei „Die Linke", die als Thema eine 45-minütig aufgezeichnete Ansprache des Herrn Fethullah Gülen hat, die die Menschen zu Einigkeit, Brüderlichkeit für Gewaltlosigkeit aufruft, beinhaltet Sätze, die von ihrem Kontext gerissen sind und absichtlich falsch interpretiert werden. Dadurch wird versucht die Person von Herrn Fethullah Gülen und mit ihm die Menschen und Institutionen, die seine Ideen und Meinungen wertschätzen, in der Öffentlichkeit in ein falsches Licht zu setzen.

Diese Positionierung dieser Mitglieder der Partei „Die Linke" ist die gleiche Positionierung der Terrororganisation PKK, die in den letzten 30 Jahren verantwortlich für den Tod von mehr als 45.000 Menschen und das Leid von mehreren Millionen Menschen ist. Diese Inschutznahme der PKK und das aggressive Vorgehen gegen Menschen, die sich für den Frieden in der Gesellschaft verpflichtet fühlen, fördert nur die Intoleranz zwischen den Menschen in unserer Gesellschaft.

Hinzu kommt, dass diese Positionierung dieser Mitglieder der Partei „Die Linke" eine Ablehnung der offiziellen Erklärung des Staates, die die PKK als eine Terrororganisation in Deutschland einstuft und damit eine Auflehnung gegen die freie, demokratische Grundordnung unseres Staates, was eventuell auch Staatsanwaltschaftlich geahndet werden müsste.
In der besagten Ansprache sagt Herr Fethullah Gülen, ganz im Gegensatz zu der Presseerklärung dieser Mitglieder der Partei „Die Linke", dass das Terrorproblem in der Türkei nicht durch Gewalt, sondern durch Bildung und eine gesamtgesellschaftliche brüderliche Akzeptanz gelöst werden kann. Die Gewalt mit neuer Gewalt zu begegnen bezeichnet er als ein Akt der Grausamkeit. Jeder, der die gesamte Ansprache hört, wird bestätigen, dass diese Ansprache ein Aufruf zu Frieden und Brüderlichkeit ist.

Mit der Hoffnung, dass diese Mitglieder der Partei „Die Linke" die Öffentlichkeit nicht weiter mit falschen Informationen missleiten und von ihren bisherigen falschen Weg abkehren, teilen wir als FID e.V. dies der Öffentlichkeit mit.

Mit freundlichen Grüßen

Ercan Karakoyun und Eyüp Besir

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