INHALTSVERZEICHNIS


§ 1 Name, Sitz

§ 2 Gemeinnützigkeit des Vereins

§ 3 Zweck des Vereins                

§ 4 Mitglieder    

§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft        

§ 6 Mitgliedschaftsrechte        

§ 7 Beendigung der Mitgliedschaft       

§ 8 Mitgliedsbeiträge         

§ 9 Organe des Vereins          

§ 10 Mitgliederversammlung       

§ 11 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung      

§ 12 Vorstand          

§ 13 Das Kuratorium         

§ 14 Auflösung des Vereins   


§ 1 Name und Sitz

1. Der Verein führt den Namen „Forum für interkulturellen Dialog e.V.“. Er soll in das Vereinsregister beim Amtsgericht Frankfurt eingetragen werden.
2. Der Verein hat seinen Sitz in Frankfurt.
3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Gemeinnützigkeit des Vereins



1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung § 51-68.

2. Er kann Spendengelder entgegennehmen und ausgeben. Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke des Vereins verwendet werden. Eine Gewinnausschüttung an Vereinsmitglieder oder Dritte erfolgt nicht. Dem Vereinsvermögen wachsen Spenden und Zuwendungen Dritter unmittelbar zu, die ausdrücklich zu diesem Zweck bestimmt sind. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Vereinsmitglieder dürfen aufgrund ihrer Mitgliedschaft keine finanziellen Vergütungen oder Zuwendungen erhalten. Bei Ausscheiden eines Mitglieds aus dem Verein oder bei Vereinsauflösung erfolgt keine Rückerstattung etwa eingebrachter Vermögenswerte. 

3. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.<!--[endif]--> 

§ 3 Zweck des Vereins


1. Der Verein verfolgt das Ziel, friedliches Zusammenleben zwischen Angehörigen von unterschiedlichen Kulturen, Religionen und Nationen zu fördern. Er sieht seine Aufgabe in der Förderung von Dialog zwischen Angehörigen verschiedener Kulturen, Religionen und Nationalitäten durch Abbau von Vorurteilen und Intoleranz. Somit setzt sich der Verein die Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe zum Ziel; ferner die Förderung des Bewusstseins über die Gemeinsamkeiten trotzt der Angehörigkeit an verschiedene Religionen, Kulturen und Nationalitäten durch Völkerverständigung und Förderung der internationalen Gesinnung.
2. Der Verein ist offen für alle Menschen, die die Satzungszwecke unterstützen, unabhängig von Rasse, Herkunft, Religion und Geschlecht.
3. Der Verein fördert und unterstützt die freiheitliche - demokratische Grundordnung.

            Die oben genannten Ziele werden erreicht durch;

1) Tagungen, Seminare, Studienreisen, Vorträge und Veranstaltungen. Diese können Vortrags-, Informations-, und Kulturcharakter haben.
2) Errichtung und Betrieb von Beratungsstellen, Akademien und Freizeiteinrichtungen.
3) Einrichtung  von Spendenfonds für humanitäre, soziale und religiöse Hilfsprojekte auf nationaler und internationaler Ebene.
4) Aufbau und Pflege von Kontakten zu Institutionen und Behörden mit gleicher oder ähnlicher Zielsetzung.
5) Herausgabe, Vertrieb und Einsatz von Medien aller Art
6) Vergabe von Stipendien, Fördermitteln und Forschungsaufträgen. Weiterhin kann der Verein Wettbewerbe und Preise ausschreiben.
7) Angebot von Beratungsdiensten für Schulen, Unternehmen, Krankenhäuser, Vereine und anderen Einrichtungen.

§ 4 Mitglieder


1) Der Verein hat:
i. Fördermitglieder (beitragspflichtig)
ii. Stimmberechtigte Mitglieder (beitragspflichtig)
iii. Ehrenmitglieder (beitragsfrei)
iv. Mitglieder des Vereinsbeirates (beitragsfrei)

§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft


1. Fördermitglied kann jede natürliche und juristische Person werden, die sich zum Vereinszweck bekennt und einen regelmäßigen finanziellen Beitrag leistet.
2. Stimmberechtigtes Mitglied kann nur jede natürliche oder juristische Person werden, die sich zum Vereinszweck bekennt, einen regelmäßigen finanziellen Beitrag leistet und das 18. Lebensjahr vollendet hat.
3. Die Aufnahme eines Mitglieds erfolgt durch Vorstandsbeschluss. Zur Aufnahme ist ein schriftlicher Antrag erforderlich. Die Ablehnung eines Aufnahmegesuchs ist schriftlich mitzuteilen. Eine Begründung ist nicht erforderlich. Auf Antrag eines abgelehnten Bewerbers kann die Mitgliederversammlung über die Aufnahme verbindlich mit zwei Drittel Mehrheit entscheiden.
4. Ehrenmitglied kann werden, wer sich für den Verein in herausragender Weise eingesetzt hat und wem von der Mitgliederversammlung die Ehrenmitgliedschaft angetragen wird.
5. Herausragende Vertreter des öffentlichen Lebens werden von (stimmberechtigten) Mitgliedern oder Vorstandsmitglieder vorgeschlagen und durch einen Beschluss des Vorstandes in den Beirat aufgenommen.

§ 6 Mitgliedschaftsrechte


1. Fördermitglieder haben das Recht, Vorschläge zu Aktivitäten des Vereins zu machen und Informationen zu erhalten.
2. Stimmberechtigte Mitglieder haben alle gesetzlichen Mitgliedsrechte.
3. Ehrenmitglieder haben die gleichen Rechte wie stimmberechtigte Mitglieder mit Ausnahme des Stimmrechts.
4. Mitglieder des Kuratoriums haben eine beratende Funktion und bekommen die dazu notwendigen Informationen über den Verein. Der Beirat wird auf Beschluss des Vorstandes eingerichtet.

§ 7 Beendigung der Mitgliedschaft


1. Die Mitgliedschaft endet;
a. Mit dem Tod
b. Durch schriftliche Austrittserklärung unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten zum Ende des Kalenderjahres
c. Durch Ausschluss
2. Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es sich vereinsschädigend verhält oder in grober Weise gegen die Interessen des Vereins verstößt. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand mit der Mehrheit von zwei Drittel der abgegebenen Stimmen. Unter Vereinsschädigung fällt auch die Nichtzahlung der Mitgliedsbeiträge.

§ 8 Mitgliedsbeiträge


Die Höhe des Jahresbeitrages und dessen Fälligkeit wird von der Mitgliederversammlung bestimmt.

§ 9 Organe des Vereins


Organe des Vereins sind:
a. Die Versammlung der stimmberechtigten Mitglieder
b. Der Vorstand
c. Das Kuratorium

§ 10 Mitgliederversammlung


1. Eine Versammlung der stimmberechtigten Mitglieder findet mindestens in jedem zweiten Jahr statt. Versammlungen sind ferner einzuberufen, wenn es im Interesse des Vereins erforderlich ist oder ein Viertel der stimmberechtigten Mitglieder schriftlich und unter Angabe des Grundes vom Vorstand die Einberufung verlangt.
2. Die Versammlungen sind nicht öffentlich. Sie werden vom Vorstand durch einfachen Brief unter Angabe der von ihm festgelegten Tagesordnung und der Anträge einberufen. Einzuladen sind auch die Ehrenmitglieder. Die Einladungsfrist beträgt zwei Wochen (Datum des Poststempels). Die Einladung gilt als zugegangen, wenn sie an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekanntgegebene Anschrift gerichtet ist.
3. Anträge zur Tagesordnung und Vorschläge zur Wahl der Vorstandsmitglieder können jedes stimmberechtigte Mitglied und jedes  Ehrenmitglied einreichen.
4. Auch Anträge auf Änderungen der Satzung müssen von mindestens drei stimmberechtigten Mitgliedern unterstützt werden. Sie müssen mit Begründung vier Wochen vor der Versammlung beim Vorstand schriftlich eingehen. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung mit Ausnahme von Anträgen auf Satzungsänderung beschießt die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen Stimmen.
5. Die Versammlung wird von einem Mitglied geleitet, auf das sich der Vorstand geeinigt hat (Versammlungsleitung). Die Versammlungsleitung kann auch Gäste zulassen. Bei Wahlen kann die Leitung für die Dauer des Wahlvorganges und der vorhergehenden Diskussionen einem Wahlausschluss übertragen werden.
6. Über den Verlauf der Versammlung ist ein Protokoll zu führen, ohne das dies ein Mitglied sein muss.

§ 11 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung


1. In der Mitgliederversammlung hat jedes stimmberechtigte Mitglied eine Stimme. Ein Mitglied kann für die Versammlung ein anderes Mitglied schriftlich bevollmächtigen.
2. Die Art der Abstimmung bestimmt die Versammlungsleitung. Es muss geheim abgestimmt werden, wenn ein anwesendes Mitglied dies beantragt.
3. Ein Antrag ist angenommen, wenn er mehr als die Hälfte der anwesenden Stimmen auf sich vereint. Stimmenthaltungen gelten als abgegebene Stimmen. Zur Änderung der Satzung ist die Mehrheit von zwei Drittel der anwesenden bzw. vertretenen Stimmen erforderlich.
4. Die Mitgliederversammlung ist Beschlussfähig, wenn die Hälfte der Mitglieder anwesend bzw. vertreten sind.
5. Beschlüsse sind unter Angabe des Abstimmungsergebnisses im Protokoll festzuhalten. Es ist von der Versammlungsleitung und der Protokollführung zu unterschreiben.
6. Die Mitgliederversammlung ist insbesondere für folgende Angelegenheiten zuständig :
a. Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes; Entlastung des Vorstandes
b. Festsetzung der Höhe und der Fälligkeit des Jahresbeitrages
c. Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes
d. Beschlussfassung über die Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins
e. Ernennung von Ehrenmitgliedern

§ 12 Vorstand


1. Der Vorstand im Sinne des §26 BGB besteht aus 7 Personen. Er ist Ehrenamtlich tätig. Er wählt aus seiner Mitte einen ersten Vorsitzenden, einen oder mehrere stellv. Vorsitzenden, einen Schriftführer, einen  Kassenwart und Beisitzer. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich jeweils durch zwei Mitglieder des Vorstandes gemeinschaftlich vertreten.
2. Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten zuständig, die ihm von der Satzung oder der Mitgliederversammlung zugewiesen werden. Er kann eine Geschäftsführung einsetzen. Näheres regelt gegebenenfalls die Geschäftsführungsordnung, die auf dem Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit bestätigt wird.
3. Die Mitgliederversammlung wählt die Vorstandsmitglieder für die Dauer von zwei Jahren. Sie bleiben bis zu Neuwahlen im Amt. Mehrfache Wiederwahl ist zulässig. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen.
4. Der Vorstand trifft sich in mehrfach jährlich stattfindenden Sitzungen. Diese können auch in Form von Telefonkonferenzen stattfinden und sind zu protokollieren.
5. Wenn der Vorstand als ganzes zurücktritt, oder handlungsunfähig wird, so führt er seine Arbeit bis zur Wahl eines neuen Vorstandes weiterhin kommissarisch aus.

§ 13 Das Kuratorium


Das Kuratorium besteht aus herausragenden Vertretern des öffentlichen Lebens und berät den Verein. Treffen des Kuratoriums finden je nach Bedarf statt.

§ 14 Auflösung des Vereins


Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung beschlossen werden, auf deren Tagesordnung die Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins den Mitgliedern angekündigt worden ist. Der Beschluss bedarf einer Mehrheit von drei Viertel der stimmberechtigten Mitglieder. Bei Auflösung, Aufhebung oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft, zwecks Verwendung für die Förderung der Völkerverständigung.


Geändert am 25.02.2009

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