Biographie


1941 wird Fethullah Gülen am 27. April im Dorf Korucuk/Hasankale (alter Name: Pasinler) der Stadt Erzurum geboren.

1945
beginnt er, sich mit dem Koran vertraut zu machen und ihn auswendig zu lernen

1946 Ab diesem Jahr besucht er die Grundschule.

1949
verlässt er die Grundschule und zieht wegen der Tätigkeit seines Vaters als Imam mit seiner Familie ins Dorf Alvar.

        Seinen Grundschulabschluss erwirbt er durch extern abgelegte Prüfungen.

1951
nimmt er bei seinem Vater Unterricht in arabischer Sprache und vollendet sein Auswendiglernen des gesamten Koran.

1952
nimmt er Unterricht bei Sitki Efendi in der richtigen Lesart des Koran (Tadschwid). (Täglich legte er die 7 Kilometer zwischen Hasankale und Alvar zu Fuß zurück.)

1954
fängt er an, bei Sadi Efendi, dem Enkel des Imam von Alvar (Muhammed Lutfi), Unterricht zu nehmen.
        In nur zweieinhalb Monaten studiert er die Konjugation der Verben und die Struktur der Wörter in der arabischen Grammatik (Emsile, Bina, Merah),
        indem er Texte darüber auswendig lernt. Er schließt die Mittelstufe der hocharabischen arabischen Grammatik ab. Er beginnt, die höchste Stufe (Molla Cami) zu studieren.
        Seine Großmutter Munise und sein Großvater Samil Aga sterben im Abstand von einer Stunde.

1955
Im Alter von 14 Jahren und als Schüler unterschiedlicher Medresen von Erzurum predigt er bereits in den Dorfmoscheen von Alvar und Korucuk.

1956
stirbt der Imam von Alvar, Muhammed Lutfi.
        F. Gülen verlässt die Medrese (Schule) von Sadi Efendi, um fortan sechs Monate lang die Medrese der Kemhan Moschee zu besuchen.
        Danach geht er nach Taschmesdschid, wo er sich in der aufgegebenen Ahmadiya-Moschee mit den bescheidenen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln
        ein Zimmer einrichtet. Hier nimmt er Unterricht bei Osman Bektas. In diesem Ort bleibt er, bis er 1958 nach Edirne geht.

1957
hat Gülen seinen ersten Kontakt mit der Schriftensammlung Risale-i Nur von Bediuzzaman Said Nursi. Anlässlich des Monats Ramadan bereist er
        die anatolischen Städte Amasya, Tokat und Sivas, wo er Predigten hält und Unterhaltungsgespräche führt.

1958
fährt er nach Edirne (eine Grenzstadt der Türkei im Nordwesten).

1959
wird er am 6. August offiziell als stellvertretender Imam in die Ücserefeli Moschee nach Edirne berufen.
        Zweieinhalb Jahre lang wohnt er auf dem Fenstersims dieser Moschee.

1960
unterbreitet man ihm einen Heiratsvorschlag, aber die Heirat kommt nicht zu Stande.

1961
wird er am 10. November zum Militärdienst in Mamak/Ankara eingezogen. Hier leistet er seinen Grundwehrdienst ab.

1962
wird er nach Iskenderun bei Antakya (im Süden der Türkei) versetzt. Dort predigt er. Eine seiner Predigten bringt ihm eine Klage ein, die die Zeitung „Yeni Istiklal (Neue Unabhängigkeit) auf der Titelseite öffentlich macht. Er wird freigesprochen. Trotzdem muss er als Disziplinarstrafe 10 Tage in Haft verbringen.

1963
wird er krank. Dank eines Attests wird er in seine Heimatstadt Erzurum versetzt und vorzeitig (34 Tage früher) aus dem Militärdienst entlassen. In Erzurum hält er eine Konferenz über Mevlana (Dschelal ad-Din ar-Rumi) ab. Außerdem nimmt er an der Gründung eines Vereins für den Kampf gegen den Kommunismus teil.

1964
steigt er am 4. Juli als Leiter eines Korankurses in Edirne wieder ins Berufsleben ein.
Darüber hinaus fährt er fort zu predigen.
Suat Yildirim (später Professor Dr. Suat Yildirim, Dekan einer theologischen Fakultät in Istanbul) wird Mufti der Stadt Edirne. Sie bewohnen zusammen ein Haus.

1965
Am 31. Juli dieses Jahres wird er als Zentralprediger nach Kirklareli versetzt. Dorthin lädt er den bekannten türkischen Dichter Necip Fazil Kisakürek zu einem Vortrag ein.

1966
lässt er sich beurlauben und wandert 40 Tage lang durch verschiedene Orte der Türkei. Anschließend wird er als Zentralprediger für die Region nach Izmir versetzt. Ca. fünf Jahre lang leitet er den Verein Kestanepazari, der Korankurse anbietet. Er wohnt in einer Unterkunft aus Holz. Für seine leitende Tätigkeit im Verein nimmt er keinen Lohn.

1968
wird er vom Amt für religiöse Angelegenheiten damit beauftragt, die Pilgerfahrt einer Gruppe zu leiten.

Im Dorf Kaynaklar in Buca/Izmir organisiert er ein erstes Sommercamp für 40 Schüler, die an den Kursen des Vereins teilnehmen.

1969
beginnt er, in Cafes Unterhaltungsgespräche zu führen. Er predigt in verschiedenen Städten und Ortschaften in der ägäischen Region. Im Sommer organisiert er erneut ein Camp.

1971
verlässt er Kestanepazari.

Am 12. März kommt es zum Militärputsch.

Am 3. Mai wird er verhaftet.

Am 9. November wird er entlassen. Ihm wird zunächst das Predigen verboten.

1972
wird er am 23. Februar als Zentralprediger nach Edremit versetzt. Zwei Jahre lang erfüllt er dort seine Pflicht. Während dieser Zeit organisiert er seine Sommercamps in der Umgebung dieser Stadt.

1974
Am 29. Juni dieses Jahres wird er als Zentralprediger nach Manisa geschickt. Von hier aus unterstützt er die Bemühungen um die Gründung von Institutionen zur Vorbereitung von Abiturienten auf den Universitätsbesuch.

Am 20. September stirbt sein Vater.

1975
beginnt er, Konferenzserien mit den Themen „Wissenschaft und Koran", „Darwinismus", „Die goldene Generation", „Soziale Gerechtigkeit" und „Prophetentum" abzuhalten. In diesem Zusammenhang bereist er auch die Städte Ankara, Corum, Malatya, Diyarbakir, Konya, Antalya und Aydin.

1976
Am 28. September wird er nach Bornova/Izmir versetzt, wo er 4 Jahre bleibt.

1977
Er besucht Deutschland und hält in verschiedenen Orten Vorträge.
Auch in der Blauen Moschee hält er eine Predigt. Unter den Zuhörern dort sind u.a. der damalige Ministerpräsident Süleyman Demirel und der damalige Außenminister Ihsan Sabri Caglayangil.

1979
unterstützt er aktiv die Veröffentlichung der monatlich erscheinenden Zeitschrift „Sizinti", in der auch seine Artikel erscheinen.

1980
5. September hält er letztmalig eine Predigt. Im Anschluss an sie führt er imBüro des Imam ein Gespräch mit Turgut Özal, dem künftigen Premierminister und Staatspräsidenten.

12. September findet der Militärputsch statt. Seine Wohnung wird gestürmt, er hält sich aber nicht in der Stadt auf. Eine Wohnung in Bursa, in der er zu Gast ist, wird ebenfalls gestürmt. Nach einem sechsstündigen Verhör wird er auf freien Fuß gesetzt.
25. November wird er nach Canakkale/Dardanellen versetzt. Hier wird erkrank und kann seinen Beruf nicht länger ausüben.

1981
Ab dem 20. März dieses Jahres lässt er sein Predigeramt ruhen.

1985
bereist er Anatolien und besucht die Heimat (Ahlat) seiner Ahnen.

1986
14. Januar wird er in Burdur verhaftet. Nach einer langen Vernehmungbringt man ihn nach Izmir. Dort wird er wieder auf freien Fuß gesetzt.

6. April predigt er erstmals wieder. Anlass bieten ihm die heilige Himmelsreise des Propheten Muhammad und die Eröffnung der Camlica Moschee in Istanbul.

Er unternimmt die Pilgerfahrt nach Mekka. Da man ihn mit einer Klage gegen einen anderen in Verbindung bringt, werden ihm Beschränkungen auferlegt. Den Vorschlag seiner Freunde, in Medina zu bleiben, lehnt er ab. Angetrieben von seiner unermesslichen Sehnsucht nach Heimat und Nation überquert er unter schweren Leiden und Qualen zu Fuß die Grenze.

1988
beginnt er, Artikel in der Zeitschrift „Yeni Ümit" (Die Neue Hoffnung) zu veröffentlichen.

1989
Auf besonderen Wunsch der Bevölkerung predigt er freitags in den großen Moscheen der Großstädte Istanbul, Izmir und Ankara.

1991
beendet er seine Predigertätigkeit erneut.

Er hält eine Ansprache im „Symposium zur Ewigen Prophetenschaft".

1992
besucht er den türkischen Staatspräsidenten Turgut Özal, der sich in den USA im Krankenhaus behandeln lässt.

1993
stirbt seine Mutter. Persönlich leitet er das Totengebet.

1994
wird die Stiftung der Journalisten und Schriftsteller gegründet. Als Ehrenvorsitzender setzt er sich dafür ein, dass diese Stiftung eine Atmosphäre der Toleranz entstehen lässt, und Dialoggespräche zwischen führenden Schriftstellern, Journalisten, Künstlern, Intellektuellen und Unternehmern aus verschiedenen Gesellschaftsschichten geführt werden.

1994
besucht er die amtierende Premierministerin Tansu Ciller.

1995 23. Januar Interviews für die Zeitungen „Sabah" und „Hürriyet".


21. Februar Rede anlässlich des Fastenbrechens zum Zusammenhalt der Gesellschaft, organisiert von der Stiftung der Journalisten und Schriftsteller.

20. März Besuch des ehemaligen Ministerpräsidenten Bülent Ecevit.

10. Mai Treffen mit dem Abgeordneten Hikmet Cetin.

26. Mai Die Stiftung der Türkischen Vereine verleiht ihm einen Preis.

09. Juni Zweites Treffen mit der Premierministerin Tansu Ciller.

15. Juni Besuch von Mesut Yilmaz.

22. Juni Pressekonferenz zu jenen Treffen mit den Politikern. Hier erklärt er die Notwendigkeit der Brüderlichkeit zwischen Sunniten und Alewiten sowie Rechten und Linken.

03. Juni Interview mit einem Programm des türkischen Fernsehens (Ates Hatti).

02. August Besuch des Parlamentspräsidenten Hüsamettin Cindoruk.

13. August Interview mit der Zeitung ZAMAN.

15. August Auftritt als Trauzeuge des berühmten Fußballers Hakan Sükür.

20. August Interview für die Zeitung Cumhuriyet.

14. September Einlieferung in das Amerikanische Krankenhaus auf Grund eines Herzproblems.

19. September Besuch des Fußballspiels „Alles für bosnische Kinder", welches von der Stiftung der Journalisten und Schriftsteller organisiert wird, gemeinsam mit Diego Maradona.

18. Oktober Besuch der Zeitung Milliyet.

19. Oktober Reportage eines niederländischen Fernsehkanals über sein Leben, seine Philosophie und Aktivitäten sowie über Islam und Demokratie.

1996 04. Januar Teilnahme an der Toleranz-Preisverteilung der Stiftung der Journalisten und Schriftsteller.

22. Januar Teilnahme am Fastenbrechen der Theologischen Fakultät der Marmara Universität und am Fastenbrechen der Stiftung der Journalisten und Schriftsteller.

26. März Besuch des Abgeordneten Aydin Menderes im Krankenhaus nach dessen Verkehrsunfall.

04. April Erster Besuch des Patriarchen der Orthodoxen Kirche Bartholomeos und Beginn der Dialoggespräche zwischen Muslimen und Christen.

18. April Ehrung als Mann des Jahres durch die Stiftung der türkischen Industrie und Geschäftsleute.

17. September Interview mit der Wirtschaftszeitschrift „Aktüel Para" zum Thema Bildung.

30. September Rede anlässlich des dritten Gründungsjahres der Stiftung der Journalisten und Schriftsteller.

15. Oktober Interview mit der bulgarischen Zeitung „Trud", in dem Gülen seine Ansichten über Balkan und der Türkei darlegt.

24. Oktober Gemeinsame Teilnahme an der Eröffnung des Finanzunternehmens „Asya Finans" mit der Außenministerin Tansu Ciller.

03. November Darlegung seiner Vorstellungen zu Erziehung, Bildung und Kultur im bulgarischen Fernsehkanal „Varna".

08. November Pressekonferenz fürJournalisten.

08. November Eröffnung der Fatih-Universität mit dem Staatspräsidenten und verschiedenen Politikern, Wissenschaftlern und Geschäftsleuten.

1997
01. Januar Interview beim Fernsehsender „Kanal D" zur Widerlegung von Diffamierungen.

23. Februar Entgegennahme des Preises der Stiftung der Schriftsteller und Künstler für seine Bemühungen zur Öffnung der Türkei gegenüber der Welt und für die Schulen, die durch seine Ermunterung in Mittelasien eröffnet wurden.

14. März Leitung des Totengebetes seines engen Freundes, des Geschäftsmanns Haci Kemal Erimez.

29. März Interview beim Fernsehkanal „STV".

16. April Interview beim Fernsehkanal „Kanal D".

30. Mai Beantwortung von Fragen der Zeitschrift „Time" zu Politik und Sozialem.

11. Juni Reise aus gesundheitlichen Gründen in die USA.

10. August Einladung vom Bund der russischen Schriftsteller nachRussland.

11 und 31. August Beantwortung von Fragen der Zeitung „Milliyet".

04. September Interview mit der Zeitung „Zaman" über den Westen, die Verwestlichung, Atatürk und den Nationalismus.

19. September Gespräche mit dem amerikanischen Kardinal John O'Connor.

Während seines viermonatigen Aufenthalts in den USA führt er Gespräche u.a. mit führenden jüdischen Vertretern sowie mit Präsident Clintons Sozialberater Prof. Dr. Dale F. Eickelmann.

30. September Rückreise in die Türkei.

21. November Verleihung des Bildungspreises der Gewerkschaft der Erziehung (Egitim Sen) an Gülen.

Im Dezember trifft er mit dem deutschen Botschafter in der Türkei zu einem Meinungsaustausch zusammen. Der Botschafter des Vatikan, Georges Marovitch, besucht Fethullah Gülen mit einer Gruppe von Vertretern aramäischer geistlicher Oberhäupter.

25. Dezember Teilnahme an der Preisverleihung der Stiftung der Journalisten und Schriftsteller.


1998
22. Januar Teilnahme am Fastenbrechen der Alarko-Holding neben zahlreichen Geschäftsleuten.

23. Januar Empfang einer Grußbotschaft von Papst Johannes Paul II.

09. Februar Treffen mit Papst Johannes Paul II. im Vatikan.

19. Februar Empfang vom Besusch des Weltbundes der Kirchen (CMEP).

25. Februar Treffen mit dem Oberrabbiner Eliyahu Bakhsi Doron.

07. März Teilnahme an der Konferenz der monotheistischen Religionen in Istanbul.

09. März Empfang einer Gruppe jüdischer Amerikaner, die Staatsgäste sind.

19. März Nominierung für den Preis der Stiftung Türk 2000.

26. April Entsendung von Glückwünschen an die alawitische Ahl-i Bayt-Versammlung.

06. Mai Interview mit dem russischen Fernseher „ORT", dem in der Türkei weitere folgen.

18. Mai Interview mit italienischen Zeitungen über Einzelheiten zu seinem Besuch beim Papst.

06. Juni Interview mit dem Nachrichtenmagazin „Aksiyon" zu diversen Themen.

21. Juni Interview mit der Zeitung „Radikal" zu den Themen Scharia, Kopftuch, etc..

05. Juli Empfang eines Preises von der Stiftung Ipekyolu (Seidenstraße), den außer ihm auch berühmte Persönlichkeiten wie der Staatspräsident Süleyman Demirel, der Premierminister Mesut Yilmaz, der Stellvertretende Premier Bülent Ecevit, und der Staatpräsident der türkischen Republik Nordzypern Rauf Denktas verliehen bekommen.

1999
03. Februar Teilnahme am Totengebet für den berühmten türkischen Künstler und Sänger Baris Manco.

21. März Reise aus gesundheitlichen Gründen in die USA, wo Gülen bis heute geblieben ist.

18. Juni Start einer Diffamierungskampagne durch eine Fernsehanstalt mit manipulierten Aufzeichnungen.

22. Juni Interview mit dem renommierten Journalisten Reha Muhtar zu den Umständen dieser Kampagne.

01. Dezember Versendung einer Mitteilung an das in Cape Town stattfindende Parlament der Weltreligionen.


2000
12. Februar Veröffentlichung von Gedanken zum Terror der Hisbollah.

13. April Versendung einer Grußnote an das in Harran bei Urfa stattfindende Symposium der abrahamitischen Religionen.

02. August Beantragung der Verhaftung Fethullah Gülens durch den Staatsanwalt des Staatssicherheitsgerichts in Ankara.


07. August Zurückweisung des Antrags durch das Gericht. 11. August Einspruch des Staatsanwaltes und erneuter Haftbefehl.


28. August Aufhebung des Haftbefehls nach Einspruch der Anwälte Fethullah Gülens durch das Staatssicherheitsgericht in Istanbul.

31. August Erneute Anklage durch den Staatsanwalt des Staatssicherheitsgerichtes mit der Begründung, Gülen habe eine Organisation gegründet, die den laizistischen Staatsapparat zu zerstören und einen theokratischen Staat zu gründen beabsichtige.

16. Oktober Forderung der Anklage nach bis zu 10 Jahren Haft für Gülen.

2001
26. April Eröffnung einer Konferenz an der Georgetown Universität,

USA, über Fethullah Gülen und seine Aktivitäten, an der zahlreiche Wissenschaftler teilnehmen.

27. April Empfang eines Preises für Hohe Dienste vom Bund der Schriftsteller für seine Aktivitäten zu Gunsten von Bildung und Kultur.

12. September Aussprache seines Mitleids mit den Opfern der Anschläge vom 11. September.

06. November Aussage vor einem amerikanischen Staatsanwalt auf Bitten des türkischen Staatssicherheitsgerichts.


2002
31. März Stationäre Behandlung auf Grund eines Herzinfarktes.

01. April Entlassung aus dem Krankenhaus.


2003
16. November Aussprache seines Mitleids für die Opfer der Anschläge auf die Synagogen in Istanbul.

13. Dezember Aussprache seines Beileids für den ehemaligen Staatspräsidenten Aserbaidschans.

21. Dezember Aussprache seines Beileids für den ehemaligen Staatspräsidenten Bosnien-Herzegowinas.

2004
22. Januar Entlassung aus dem Krankenhaus nach einer erfolgreich verlaufenen Operation.

08. Februar Aussprache seines Beileids für den verstorbenen Sänger Cem Karaca.

29. März Interview mit Nuriye Akman von der Tageszeitung „Zaman" über die aktuelle Lage in der Türkei und der Welt. Vor 9 Jahren hatte Nuriye Akman für die Zeitung „Sabah" eine Reportage mit ihm gemacht, die in der Türkei sehr große Resonanz gefunden hatte. Auch dieses Interview verfehlte seine Wirkung nicht und führte im Zeitraum der Veröffentlichung (über 11 Tage hinweg) zu einem Anstieg der Auflage der Tageszeitung „Zaman" von ca. 400.000 auf über 800.000.

In dieser Reportage verurteilt Gülen die Terroranschläge aufs Schärfste und erklärt unmissverständlich, dass diese auf keinen Fall mit dem Islam vereinbar sind.