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MediaAct – Workshops gegen Mobbing und Cybermobbing

  • 18. Mai
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 2 Tagen

Jugendliche beim MediaAct Workshop – Cybermobbing Prävention FIDeV Frankfurt
Jugendliche beim MediaAct Workshop – Cybermobbing Prävention FIDeV Frankfurt

Mit MediaAct – Junge Stimmen gegen Ausgrenzung bietet FIDeV Frankfurt praxisnahe Workshops zur Prävention von Mobbing und Cybermobbing für Schülerinnen und Schüler. Gemeinsam mit Mentorinnen und Mentoren lernen Jugendliche, Ausgrenzung und Hass im Netz zu erkennen, einzuordnen und aktiv dagegen zu handeln.


Mobbing und Cybermobbing erkennen – Was steckt dahinter?

Ausgrenzung, verletzende Sprache und Hassbotschaften begegnen jungen Menschen nicht nur im Schulalltag, sondern auch in sozialen Medien. Kommentare, Bilder, Videos oder Nachrichten können schnell verletzen, ausschließen oder andere unter Druck setzen.

Das Projekt möchte Jugendliche dafür sensibilisieren, solche Situationen zu erkennen und richtig einzuordnen. Gemeinsam wird besprochen, wie Mobbing entsteht, welche Folgen Ausgrenzung haben kann und wie man Betroffene unterstützen kann.

Ziele: Digitale Zivilcourage und Zusammenhalt stärken

Ziel des Projekts ist es, junge Menschen zu stärken und ihnen zu zeigen, dass ihre Stimme zählt. Die Schülerinnen und Schüler sollen lernen, wie sie sich online und offline für ein respektvolles Miteinander einsetzen können.

Dabei geht es besonders um:

●      mehr Bewusstsein für Mobbing und Cybermobbing,

●      respektvolle Kommunikation,

●      Mut zur digitalen Zivilcourage,

●      Stärkung von Empathie und Zusammenhalt,

●      kreative Medienarbeit gegen Ausgrenzung,

●      positive Botschaften für Vielfalt und Respekt.

Wie wird das Projekt durchgeführt?

Das Projekt wird in mehreren Workshops durchgeführt. Zu Beginn steht der gemeinsame Austausch. Die Jugendlichen sprechen über eigene Beobachtungen, Erfahrungen und Beispiele aus ihrem Alltag oder aus sozialen Medien.

Anschließend werden die Themen vertieft. Die Teilnehmenden beschäftigen sich mit Fragen wie:

●      Was ist Mobbing und wann beginnt Ausgrenzung?

●      Wie wirkt Sprache auf andere Menschen?

●      Was ist Cybermobbing?

●      Wie kann man auf Hass im Netz reagieren?

●      Wie kann man Betroffene unterstützen?

●      Wie kann man mit Medien positive Botschaften verbreiten?

Die Workshops sind praxisnah gestaltet. Die Jugendlichen hören nicht nur zu, sondern arbeiten aktiv mit, diskutieren, entwickeln Ideen und setzen diese kreativ um.

Kreative Medienarbeit gegen Ausgrenzung

Ein wichtiger Bestandteil von „MediaAct“ ist die praktische Medienarbeit. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln in kleinen Gruppen eigene Ideen und entscheiden, welche Botschaft sie vermitteln möchten.

Daraus entstehen verschiedene Medienprodukte, zum Beispiel:

●      Kurzvideos,

●      Podcasts,

●      Memes,

●      Plakate,

●      Sticker,

●      Foto-Beiträge,

●      Social-Media-Posts.

Die Inhalte sollen zeigen, dass junge Menschen selbst aktiv werden können. Sie setzen sich kreativ mit schwierigen Themen auseinander und entwickeln positive Botschaften gegen Ausgrenzung und für ein respektvolles Miteinander.

Rolle der Mentorinnen und Mentoren

Die Mentorinnen und Mentoren begleiten die Jugendlichen während des gesamten Projekts als Projektmitarbeitende. Sie unterstützen die Gruppen bei der Ideenentwicklung, helfen bei der Umsetzung und stehen den Teilnehmenden als Ansprechpersonen zur Seite.

Sie fördern die Zusammenarbeit in den Gruppen, motivieren die Jugendlichen und achten darauf, dass alle Teilnehmenden ihre Perspektiven einbringen können. Dadurch entsteht ein geschützter Rahmen, in dem die Schülerinnen und Schüler kreativ arbeiten und ihre Stärken zeigen können.

Präsentation der Ergebnisse

Am Ende des Projekts werden die entstandenen Medienbeiträge präsentiert. Die Ergebnisse können im Rahmen einer kleinen Ausstellung, einer Abschlussveranstaltung oder einer gemeinsamen Kampagne gezeigt werden.

So werden die Stimmen der Jugendlichen sichtbar. Ihre Botschaften erreichen andere Schülerinnen und Schüler, Familien und die Öffentlichkeit. Gleichzeitig zeigen die Teilnehmenden, dass sie sich aktiv gegen Ausgrenzung, Hass und Mobbing einsetzen.

Warum ist das Projekt wichtig?

„MediaAct“ verbindet Bildung, Medienkompetenz, Kreativität und soziales Engagement. Die Jugendlichen lernen nicht nur über Mobbing und Ausgrenzung, sondern entwickeln eigene Antworten darauf.

Das Projekt macht deutlich: Respektvolles Miteinander beginnt im Alltag, in der Schule und auch im digitalen Raum. Jede Stimme kann etwas bewirken. Projektzeitraum: 16.03.2026 – 21.09.2026



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