top of page

Tage des Exils

  • vor 2 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Film und Diskussionsabend: Being a Refugee


„Heimat ist, woher man kommt, aber auch das, was man verloren hat.“ Mit diesen Worten eröffnete der Schirmherr Christopher Hope die Tage des Exils 2024 in Bonn.


Seit 8 Jahren beschäftigen sich die Tage des Exils mit einer Lebensrealität, die Millionen Menschen verbindet und von vielen Menschen weltweit geteilt wird und dennoch immer eine individuelle und persönliche Erfahrung bleibt. Die Tage des Exils bilden Brücken zwischen vergangenen und aktuellen Exilerfahrungen und bieten Menschen eine Plattform, um ihre Geschichten zu erzählen und ihre Eindrücke zu teilen. Dieses Jahr finden die Tage des Exils vom 20.08. bis zum 06.09. in Frankfurt am Main statt, einer der interkulturellsten und vielfältigsten Städte Deutschlands.


Das Forum für Interkulturellen Dialog e.V. (FID e.V.) gestaltet diese Tage als einer von ca. 50 Vereinen, Initiativen, Stiftungen und städtischen Einrichtungen in Frankfurt mit. IN diesem Rahmen findet am 02.09. 2026 eine Filmvorstellung mit anschließender Gesprächswunde statt.


Als Anlaufstelle für viele aus der Türkei geflohene Menschen bringt FID e.V. eine besondere und aktuelle Perspektive auf das Themen Flucht und Exil mit. Gleichzeitig verfügt das Forum durch das langjährige Engagement im Bereich des interkulturellen Dialogs mit dem Ziel nach gerechterer gesellschaftlicher Teilhabe über vielfältige Expertisen in Bezug auf Themen wie Inklusion und Antidiskriminierung. Gerade deshalb ist es besonders erfreulich bei den Tagen des Exils 2026 in Frankfurt mitzuwirken.


Der Film „Being a Refugee“ (2023) von der israelischen Filmemacherin und Regisseurin Dr. Nurit Carmel zeigt Flucht und Vertreibung als zugleich universelle und persönliche Erfahrung. Aus interreligiöser Perspektive porträtiert sie Menschen mit unterschiedlichen Fluchtgeschichten – darunter Holocaust-Überlebende, Vertriebene aus Palästina, politische Flüchtlinge aus der Türkei und Asylsuchende aus Eritrea. Diese intersektionale Perspektive auf Flucht und Exil soll dazu einladen, sich auszutauschen, zu erzählen oder zuzuhören.



Der Film entstand in Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter Lehrhaus. Im Anschluss an die Vorführung freuen wir uns besonders über eine anschließende Diskussion mit Hasan Dadelen und Lisbeth Blickle vom Stuttgarter Lehrhaus, der die Gesprächsrunde moderieren wird und zusätzliche Einblicke in die Entstehung und Hintergründe des Filmes geben wird.

Die wichtigsten Infos auf einen Blick:

Wann: 02.09.2026; 18:00

Wo: Haus am Dom (Domplatz 3, 60311 Frankfurt)

Was: Filmvorstellung und Gesprächsrunde: Being a Refugee

Wer: Alle sind herzlich eingeladen, die Veranstaltung ist kostenlos



bottom of page