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Wer ist die beste Basketballstadt Hessens?

11. Aug.
2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 25. Aug.

Am 3. August 2026 fand in Frankfurt am Main am Ginnheimer Sportcampus ein besonderes hessisches Basketball-Begegnungsformat bzw. -turnier für Mädchen und junge Frauen im Alter von 17 bis 25 Jahren statt. Die Veranstaltung war Teil des Agora-Projekts von FID e. V., in dessen Rahmen verschiedene Veranstaltungen zur Demokratieförderung in Frankfurt organisiert werden, und wurde durch die Stadt Frankfurt sowie das Amt für multikulturelle Angelegenheiten (AMkA) gefördert.


Unter dem Motto „Wer ist die beste Basketball-Stadt Hessens?“ stand der Tag ganz im Zeichen von Bewegung, Begegnung und Gemeinschaft. Dabei stand nicht der reine Leistungsdruck oder eine sportliche Bewertung im Mittelpunkt, sondern die Freude daran, Basketball auszuprobieren, gemeinsam aktiv zu sein und einen sportlichen Tag mit anderen jungen Frauen zu verbringen.


Ein geschützter Raum für Empowerment und Körperwahrnehmung


Das Format schuf einen geschützten Raum (Safe Space) ausschließlich für Mädchen und Frauen, in dem sie sich frei bewegen, ausprobieren und entfalten konnten – ganz ohne Vorkenntnisse oder eine Vereinsmitgliedschaft. Entgegen gesellschaftlich sexistischen Geschlechterbildern und Schönheitsidealen konnte der weibliche Körper hier als aktiv, sportlich, leistungsfähig und stark erlebt werden. Das Projekt leistete damit einen wertvollen Beitrag zur Stärkung des Selbstbewusstseins junger Frauen.


Ein wesentlicher Schwerpunkt lag auf der Wahrnehmung des eigenen Körpers abseits von Leistungsansprüchen:

  • Wann fühle ich mich stark?

  • Wie viel Raum nehme ich ein?

  • Wann fühle ich mich sicher in meinem Körper?

  • Welche Erfahrungen machen Mädchen und Frauen mit Erwartungen und Bewertungen ihres Körpers?


Die gemeinsame körperliche Aktivität diente dabei als niedrigschwelliger Ausgangspunkt für vertiefende Gespräche über Themen wie Selbstwahrnehmung, Körperbilder, Weiblichkeit, Selbstbestimmung und gesellschaftliche Erwartungen. Neben der Vermittlung von Spaß am Sport sollte zudem das Gesundheitsbewusstsein gefördert und aufgezeigt werden, wie bereichernd regelmäßige Bewegung für den eigenen Lebensstil sein kann.


Sportlicher Ablauf und soziale Kompetenzen


Das Teilnehmerinnenfeld war sehr divers aufgestellt: Einige brachten bereits Vereinserfahrung mit, während andere lediglich sporadisch in ihrer Freizeit spielten oder erste Erfahrungen im Schulunterricht gesammelt hatten.

Zu Beginn stellte eine kurze gemeinsame Übungsrunde mit spielerischen Elementen sicher, dass alle Regeln verständlich waren und der Einstieg für alle leicht fiel. Anschließend traten alle Teams gegeneinander an. Neben dem spielerischen Element standen soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit, gegenseitige Unterstützung und gemeinsames Lernen im Vordergrund. Den sportlichen Höhepunkt bildete das Finale der zwei besten Teams. Bei der anschließenden Siegerinnenehrung wurden die drei besten Teams mit Medaillen und kleinen Preisen ausgezeichnet.


Erfolgreiche Kooperation und Ausblick


Die Veranstaltung verdeutlichte eindrucksvoll das Potenzial des Sports als überregionaler Begegnungsraum, der Menschen verbindet und ihnen ermöglicht, sich jenseits von Leistungsdruck auszudrücken und Raum einzunehmen.

 

 

Für die Zukunft sind bereits ähnliche Begegnungsveranstaltungen in weiteren Sportarten wie Fußball oder Volleyball geplant. Interessierte können sich über den Newsletter anmelden oder den Social-Media-Kanälen (u. a. auf Instagram) folgen, um keine kommenden Veranstaltungen zu verpassen.


Falls Sie bestimmte Abschnitte für einen bestimmten Verwendungszweck (z. B. Pressebericht, Social Media, interner Bericht) kürzen oder anpassen möchten, lassen Sie es mich gerne wissen.


Wir bedanken uns bei den Kooperationspartnern, die hessenweit: Mosaik e.V., BVM, Rumi, Maximum, Merak, Lern-Dialog-Kultur, Kunterbunt Kulturzentrum e.V.




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