Dialog: konkret – wir setzen auf Dialog. Hier und jetzt.
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Gesellschaft & Politik

Alle zwei Jahre verleiht der Bund Deutscher Dialog Institutionen den Deutschen Dialogpreis an Persönlichkeiten, die sich mit außergewöhnlichem Engagement für den Dialog in unserem Land einsetzen. Damit werden Menschen gewürdigt, die Brücken bauen – zwischen Kulturen und Religionen, zwischen Generationen und gesellschaftlichen Gruppen.
Mit „Dialog: konkret“ geht der BDDI nun einen weiteren Schritt und schafft ein neues Format, das aktuelle gesellschaftliche Fragen aufgreift und den Dialog in die Gegenwart holt. Die Auftaktveranstaltung findet am Mittwoch, 20. Mai 2026, im Auditorium Friedrichstraße, Quartier 110, Friedrichstraße 180, 10117 Berlin statt.
Im Mittelpunkt des Abends steht die Keynote „Demokratie und Streit“ von Dr. h.c. Wolfgang Thierse, Präsident des Deutschen Bundestages a. D. und Preisträger des Deutschen Dialogpreises 2025. Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung setzt die Veranstaltung damit ein deutliches Zeichen für demokratische Auseinandersetzung und respektvollen Streit.
Im Anschluss diskutieren auf dem Podium Jouanna Hassoun, Preisträgerin des Deutschen Dialogpreises 2025, Prinz Dr. Asfa-Wossen Asserate, Preisträger des Jahres 2015, sowie Rabbiner Dr. Gábor Lengyel, Preisträger des Deutschen Dialogpreises 2023. Durch den Abend führt Meinhard Schmidt-Degenhard.
Zum Abschluss sind die Gäste zu einem gemeinsamen Dinner und weiteren Begegnungen eingeladen. Die Anmeldung ist bis spätestens 13. Mai 2026 möglich; hierfür steht ein digitales Anmeldeformular zur Verfügung, alternativ kann die Antwortkarte per E-Mail an dialogkonkret@bddi.org oder auf dem Postweg eingereicht werden.
Die Auftaktveranstaltung macht deutlich, worum es bei „Dialog: konkret“ geht: Dialog nicht nur als Idee zu verstehen, sondern als konkrete gesellschaftliche Praxis. Wo Menschen miteinander sprechen, unterschiedliche Erfahrungen teilen und auch Spannungen aushalten, entsteht die Grundlage für Zusammenhalt, Verständigung und eine demokratische Kultur des Miteinanders.




